Subverse: Das (verbotene) Sexspiel von FOW erscheint – Ein Überblick

by Toshio Riko

Bis Subverse offiziell erscheint, sind es nur noch wenige Tage. Zumindest für alle, die nicht in Deutschland leben. Doch warum sollte man dieses Spiel überhaupt ausprobieren und was macht es so besonders? Schauen wir mal nach …

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Das Studio hinter Subverse kennen einige vielleicht bereits. Studio FOW, gegründet von Darkcrow, konnte internationale Aufmerksamkeit dadurch generieren, als man ein 17-minütiges Video erstellte und teilte, in dem man Lara Croft bei einer Vergewaltigung zusehen konnte. 3d-Animation, die rein sexuelle Interessen und Fetische abdeckt, sind seit jeher auf dem Vormarsch. Und Studio FOW galt seit diesem Tag als das Non plus ultra der 3d-Artists unter den Sex-Artists. Es folgten viele weitere, längere wie kürzere, Filme und interaktive Flash-Games. Und aufbauend auf diesen Flash-Games, in denen man zum Beispiel bestimmen kann, in welcher Position man Ahri denn vögeln möchte, entstand die Idee von Subverse.
Dabei ist Subverse gar nicht einfach nur ein Sexspiel, wenn nicht eher ein sexy-RPG-Shoot ’em up-SciFi-Weltraum-Epos … mit hotten Waifus und zwischendurch entspannten Sex-Szenen. Diese Mischung aus diversen Genres und, je nach Geschmack, gutaussehenden „Frauen“, hat Gefallen gefunden. Subverse konnte mit über 1,8 Millionen € auf Kickstarter gefunded werden. Respekt dafür. Und dank dieser enormen Summe entwickelte sich das Spiel zu einem vollwertigen Game, das mehr als nur Titten beinhaltet.
    

Subverse im Wesentlichen

Aber natürlich sind Titten wichtig für dieses Spiel. Während wir also die fiktive Galaxie Prodigium erkunden mit unserem Raumschiff, können wir an allen Ecken und Kanten der Sterne vielzählige „Waifus“ mit unterschiedlichster Konfektionsgröße rekrutieren. Während wir also die Galaxie durchstreifen, ist es unser Ziel, mit den Waifus versteht sich, irgendwelche puritanische Dummköpfe zu stürzen, die alles hassen, was sexy ist und mit Sex zu tun hat … Und dabei sollen auf uns haufenweise, spannende Shoot ’em up-Kämpfe warten und taktische, rundenbasierte Schlachten, die wir mit unseren Waifus bestreiten.

Das Gameplay wird großen Fokus auf das Erkunden und Abenteuer legen. Ganze fünf Sektoren der Galaxie gibt es wohl zu erkunden. In jeder warten dutzende Szenarien auf uns. Mal müssen wir die direkte Konfrontation wählen, mal aber einen eher subtileren und auf Schleichen bedachten Weg wählen. Während unsere Waifus nicht nur gut aussehen, hat jede auch ihr eigenes Skillset. Sie gilt es aufzuleveln, zu verbessern und möglichst bester Kombination in die Schlacht zu schicken. Dabei können wir auch auf im Labor gezüchtete Kreationen zurückgreifen, die uns im Battle zur Seite stehen.

Und nachdem unsere Schlacht gewonnen ist, können wir auf unserem Schiff uns der PANDORA widmen. Hier können wir das “coin-operated fap theater” besuchen und mit den erlangten Erfahrungspunkten Sexszenen für unsere Waifus freischalten. Vom Handjob bis zum Tentakel-Wunderland, für jeden ist was dabei.

Zwar überspringt Subverse eine Early-Access-Phase dank massiger Spenden, dennoch wird das Spiel nicht im vollen Umfang erscheinen (und weiterhin in Early-Access, nur nicht so verbuggt etc.). Vorerst wird ein Kapitel von insgesamt sechs am 26. März auf Steam erhältlich sein, sofern man denn nicht in Deutschland lebt. Dazu gleich mehr. Mit dem Release des ersten Kapitels erhalten wir auch gleich die ersten drei Waifus: Demi, Lily und Killi. Und sobald alles veröffentlicht wurde, sollen wir uns auf volle 30 Stunden reine Spielzeit freuen. Fap-Zeit nicht mit einberechnet.

Was soll man davon halten?

Ist Subverse nur ein Sexspiel oder können die Elemente aus RPG, Shoot-’em-up und Erkundung überzeugen?

Die Frage kann man jetzt noch nicht beantworten. Fakt ist aber, Studio FOW möchte sich weiterentwickeln. Sex aus der Source Filmmaker und Blender-Schmiede hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. Und auch die Akzeptanz dieses eher neueren Mediums wächst, ebenso wie das potenzielle Einkommen, welches man als Creator jener Szenen erhalten kann. Studio FOW war definitiv ein Vorreiter und könnte dies auch im Gaming-Universum selbst sein.

Statt Spiele und ihre weiblichen Charaktere in Schmuddelfilme verwandeln, nutzen sie ihre kreative wie versaute Art, um selbst ein Schmuddelspiel zu entwickeln. Aber nicht nur des Sexes wegen. Sondern auch, weil man zumindest zeigt, dass es viele kreative Möglichkeiten gibt, die es zu erkunden gilt, wenn man ein eher erwachsenes Thema wählt für seine Story.

Doch will Studio FOW wirklich erneut ein Vorreiter in dieser Rolle werden und mehr als nur „wieder so ein Sexspiel“, dann muss das Gameplay und auch die Story, so sehr sie auf Sex bezogen sein mag, überzeugen. So wie ihre Sex-Filmchen damals ein Magnum Opus waren für die gesamte Szene, so sollte dieses Spiel es im besten Falle auch erreichen.

Denn damit hätten sie gezeigt, dass Sex und notgeile Waifus und immer-harte Typen kein No-Go für gute Spiele sind. Kein Muss, aber auch nicht tabuisiert.

Jetzt will ich es auch spielen, wo kriege ich es?

Da gibt es ein kleines Problem: Wir leben vermutlich alle in Deutschland. Und Deutschland hat, das kann man gut wie schlecht heißen, ein striktes Jugendschutzgesetz. Wer hier Online etwas kauft, was nach dem Jugendschutzgesetz erst ab Personen über 18 erhalten dürfen, muss dafür in der Regel seinen Perso irgendwo vorlegen. Entweder bei der Post oder, wenn es sich um ein digitales Gut handelt, über die Eingabe der Perso-Daten.

Doch Steam bietet genau DAS nicht an. Statt also Sexspiele wie Subverse anbieten zu lassen über die Regularien, die Deutschland vorlegt, lässt es Steam lieber ganz bleiben und streicht derartige Spiele komplett aus dem deutschen Sortiment. Also ist es in diesem Falle Steams Schuld, statt der Schuld von Deutschland.

Wenn ihr aber einen Account habt, der „offiziell“ nicht aus Deutschland stammt, könnte man natürlich so Subverse kaufen. Ansonsten muss man sich auf Keyseller auf Kinguin und Co. verlassen, dass man hier zugreifen kann, oder … aber das habt ihr nicht von mir … ihr seht auf Crackwatch nach, ob es schon gecracked wurde. Wird es … Versprochen.

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